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Aktuelle Informationen

HAT 49: Ordentliche Gesellschafterversammlung am 14.07.2015 in München

 

HAT 45: Verkauf zum 01.09.2013

HAT 49: Ordentliche Gesellschafterversammlung am 14.10.2013 in München

 

HAT 45: Außerordentliche Gesellschafterversammlung zum 15.10.2013 in München




News

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Das Interesse nationaler und internationaler Investoren an deutschen Gewerbeimmobilien ist nach wie vor ungebrochen hoch. „Insgesamt summierte sich das Transaktionsvolumen bis Ende des dritten Quartals auf knapp 16,8 Milliarden Euro. Es liegt damit um über 27 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres“, sagt Andreas Trumpp, Head of Research bei Colliers International in Deutschland. „Die Quartalsergebnisse waren dabei bislang sehr ausgeglichen und schwankten zwischen 5,4 und 5,7 Milliarden Euro“, ergänzt er außerdem. Rund 31 % des zwischen Januar und September registrierten Transaktionsvolumens (5,2 Mrd. €) entfielen auf Portfolioverkäufe. Internationale Investoren legten in diesem Zeitraum gut 6,6 Mrd. € in Deutschland an und waren damit für rund 40 % des Investmentumsatzes verantwortlich. Etwa 42 % des Transaktionsvolumens wurde mit ca. 7,0 Mrd. € in den sechs Top-Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart erzielt.

Einzelhandelsimmobilien weiterhin am gefragtesten
Einzelhandelsgenutzte Immobilien, die bereits in den ersten beiden Quartalen im Investorenfokus standen, lagen auch Ende des dritten Quartals weit vor allen anderen Nutzungsarten. Insgesamt etwa 7,9 Mrd. € bzw. fast 47 % des Transaktionsvolumens legten Investoren in Einzelhandelsimmobilien an. Büroimmobilien wurden im dritten Quartal etwas häufiger nachgefragt, lagen mit einem Anteil am Transaktionsvolumen von ca. 28 % (knapp 4,8 Mrd. €) aber immer noch mit deutlichem Abstand auf dem zweiten Platz. Der Verkauf des Postimmobilienportfolios, das Dundee International REIT im dritten Quartal für über 700 Mio. € von einem Lone Star-Fonds übernahm, war dafür verantwortlich, dass in gemischt genutzte Immobilien insgesamt rund 1,5 Mrd. € und damit fast 9 % des Transaktionsvolumens investiert wurden. Gleichzeitig zählt dieser Portfolioverkauf zu den größten Deals des laufenden Jahres. Ebenfalls in die Top 10 der größten Verkäufe des Jahres einreihen konnte sich der Verkauf eines Anteils von 80 % am Shoppingcenterprojekt „Skyline Plaza“ in Frankfurt am Main von CA Immo Deutschland und ECE an die Allianz Real Estate. Das Volumen des Gesamtprojekts ist auf 360 Mio. € veranschlagt.

Offene Immobilienfonds und Immobilienspezialfonds legen am meisten Geld an
Gut 19 % bzw. knapp 3,3 Mrd. € des Transaktionsvolumens entfielen bis Ende des dritten Quartals auf offene Immobilienfonds sowie Immobilienspezialfonds. „Allerdings waren auch Investoren mit risikoreicheren Anlagestrategien sehr aktiv am Investmentmarkt und kauften für insgesamt rund 2,9 Mrd. € zu“, betont Andreas Trumpp. Gleichauf mit jeweils ca. 2,1 Mrd. € folgen Projektentwickler sowie geschlossene Immobilienfonds auf den weiteren Plätzen. Der Verkauf des Postimmobilienportfolios an Dundee Reit International sorgte dafür, dass REITs einen überdurchschnittlichen Anteil von über 7 % am Transaktionsvolumen hatten.

Umsatzvolumen verdoppelt sich in Frankfurt am Main
„Im Vorjahresvergleich legte das Transaktionsvolumen in den sechs Top-Standorten um gut 9 % auf rund 7,0 Mrd. € zu“, sagt Andreas Trumpp. „Bedingt durch einige größere Verkäufe verdoppelte sich das Umsatzvolumen in Frankfurt am Main im Jahresvergleich auf knapp 2 Mrd. €“, ergänzt er. Auch in München und Hamburg, wo jeweils rund 1,5 Mrd. € in gewerblich genutzte Immobilien angelegt wurden, waren die Steigerungsraten im Vergleich zum Vorjahr mit 45 % bzw. 50 % bemerkenswert. In Düsseldorf (-26 %), Stuttgart (-29 %) und Berlin (-47%) konnten die Vorjahresergebnisse dagegen nicht erreicht werden. Im Falle Berlins sind vor allem ausbleibende Großtransaktionen, wie sie noch 2010 stattfanden, für den starken Umsatzrückgang verantwortlich.

Renditen weitestgehend stabil
Die Spitzenrenditen für erstklassige Büroimmobilien bewegen sich im Vergleich zum Vorquartal mit Ausnahme Stuttgarts, wo es um 20 Basispunkte von 5,40 % auf 5,20 % nach unten ging, auf einem stabilen Niveau. München (4,50 %) und Hamburg (4,70 %) sind die teuersten Standorte, gefolgt von Berlin (5,00 %), Frankfurt am Main (5,20 %) und Düsseldorf (5,25 %).

Prognose und Ausblick: Transaktionsvolumen von 22 Mrd. € möglich
„Aufgrund einer nennenswerten Anzahl größerer Transaktionen, die derzeit endverhandelt werden, gehen wir davon aus, dass bis Ende des Jahres ein Transaktionsvolumen erreicht wird, das am oberen Ende unserer zu Jahresanfang abgegebenen Prognose von 20 bis 22 Milliarden Euro liegt“, resümiert Andreas Trumpp. Der Ausblick wird allerdings vor allem durch die Sorgen um die Stabilität des Euro, die hohen Staatsverschuldungen sowie die abflauende Weltkonjunktur getrübt. Sollte sich die Finanz- und Staatsschuldenkrise weiter verschärfen, dürfte die Finanzierung vor allem von größeren Immobilientransaktionen zunehmend schwierig werden und eine weitere Fokussierung der Investoren auf Coreimmobilien stattfinden